gruene.at
Navigation:
am 20. Jänner

GRÜNE bekennen sich zum Ergebnis der Volksbefragung

- Die einzige politische Partei, die sich ohne Wenn und Aber für den Erhalt der EVN-Wiese einsetzt, und vor allem eingesetzt hat, sind die Breitenfurter Grünen. Alle anderen mit Einschränkungen (solange ich im GR bin…Weißmann, es gibt zwei Rechtsmeinungen…Schredl.)

Die Grünen klären über die Gefahr für die Wiese auf! Drauf bauen oder Gras wachsen lassen und mähen? Das ist für die Breitenfurter Grünen keine Frage … Von Norbert Rass

Die Wiese ist nach wie vor im Fokus der Politik und die im Generationenplan vorgelegten Pläne sind nicht vom Tisch. Wenn Sie die unterschiedlichen Interessen, Argumente und Strategien im Detail verfolgen wollen, klicken Sie die 112 Seiten lange Dokumentation „Der Wiesen-Monitor“ an. Zu finden im Internet unter:http://breitenfurt.gruene.at/wiesenmonitor​.

Uns ist die Wiese nicht „wurscht“.

Gemeint ist natürlich die Wiese zwischen den Hochhäusern in der Josef Edlinger-Gasse einerseits und den Neubauten an der Liesingtalstraße andererseits. Seit 30 Jahren kämpfen wir darum, dass sie nicht verbaut wird und dass das so bleibt. Als Breitenfurt noch sozialistisch regiert wurde, hat man in den Sechzigerjahren Pläne geschmiedet, hier eine Hochhaussiedlung entstehen zu lassen, um auch in Breitenfurt eine städtische Skyline zu haben. Bei der Ausführung dieser Pläne ist es bei der Fertigstellung des ersten Bauloses geblieben – den Edlingergassen-Wohnblocks. In der Bauhöhe ansteigend, hätten die restlichen rund 10ha der Wiese verbaut werden sollen.

In der ÖVP-Ära unter BM Herzig wurde die Wiese „privatisiert“, d. h. Breiteneder Immobilien konnten sie günstig als Spekulationsobjekt von der EVN erwerben. Die Wiese war als „Bauland-Aufschließungszone“ gewidmet. Die Aufschließung obliegt der Gemeinde und wurde an vier Bedingungen geknüpft:

  • Der Bedarf muss gegeben sein (Den kann man schüren!)
  • Eine Verkehrslösung muss gefunden werden (Durch das Nadelöhr in Kalksburg ist das schwierig!)
  • Die Bebauung muss ins Ortsbild passen (Über Geschmack lässt sich streiten!)
  • Der Auwald an der Liesing muss erhalten bleiben (Das Überschwemmungsgebiet lässt sich durch teure Retensionsbecken weiter im Westen einschränken!)​

Bereits Anfang der 90er Jahre legte Herr Breiteneder der Gemeinde einen Bebauungsplan vor. Ein von den Breitenfurter Grünen initiierter Baustopp hat die Umsetzung damals hinausgezögert und verhindert. Entschädigt durch eine aufwertende Widmung in „Aufschließungszone Bauland Kerngebiet“ nahm der Besitzer von der Bebauung zunächst Abstand und belehnte die Wiese stattdessen für andere Projekte. Und BM Herzig hat eingesehen, dass durch eine Verbauung der Wiese und den damit verbundenen Zuzug der ländliche Charakter Breitenfurts nicht mehr gegeben wäre. Nach der Ruhe kam aus heiterem Himmel der Sturm in Person BM Morgenbessers, der – im Verein mit Breiteneder Immobilien – auf der Wiese ein Ortszentrum sah. Über den Winkelzug eines Generationenplans, der im Geheimen entwickelt wurde, sollte eine Bebauung der Wiese ermöglicht werden.

Nur mit Hilfe der Bevölkerung konnten die Breitenfurter Grünen diesen Versuch verhindern. Sie haben mit uns dagegen demonstriert. Sie haben bei der Volksbefragung mit 57 zu 43 Prozent dagegen gestimmt, dass mit Breiteneder Immobilien Verträge über die zukünftige Verbauung der Wiese abgeschlossen werden. Danke dafür! Stärken Sie uns weiterhin mit Ihrer Stimme bei der kommenden Wahl, damit wir dagegen halten können, sollte ein neuer Anlauf zur Verbauung unternommen werden. Vielen in West und Ost ist die Wiese nämlich „wurscht“. Den Breitenfurter Grünen und vielen von Ihnen ist sie – wie wir wissen – nicht „wurscht“.

Wir wollen kein weiteres Zubetonieren, kein städtisches Erscheinungsbild und keine staugeplagten Bewohner*innen. Wir wollen Breitenfurt lebenswert erhalten. ​Wir wollen den jungen Breitenfurter*innen nicht die Zukunft verbauen.


Der Bürgermeister erklärte in der Neuen Heimat Heft 9 2019:  

"UH: Im Generationenplan geht es auch um die EVN-Wiese… Dieses Kapitel ist abgeschlossen. Ich will jetzt nicht auf die näheren Umstände eingehen, die zu dem Ergebnis bei der Volksbefragung im Jänner geführt haben. Das Votum ist jedenfalls zur Kenntnis zu nehmen. Seitens der Gemeinde werden wir keine weiteren Schritte setzen. UH: Das heißt? WS: Bei der Wiese bleibt alles wie es ist. "

Fakt ist aber umgekehrt, dass Bürgermeister Schredl in der Zeitschrift "Unsere Heimat" vor der Wahl die Wiese mit keinem Wort erwähnt und alles offen lässt.


Darum richten die Grünen einen persönlichen und dringenden Appell an alle Haushalte:  
Liebe Breitenfurterinnen, liebe Breitenfurter!

Vor fünf Jahren bat ich um Ihre Stimme für die Breitenfurter Grünen, weil wir zu Recht Sorge hatten, dass der damalige ÖVP- Bürgermeister Morgenbesser mit Zustimmung der SPÖ die EVN-Wiese (Breiteneder-Gründe) aufschließen wollte. Es sollte ein künstliches Ortszentrum errichtet werden (Teil des Generationenplanes), welches eine massive Verkehrsbelastung für Breitenfurt zur Folge gehabt hätte.

Mit Hilfe der Breitenfurter Bevölkerung ist es den Breitenfurter Grünen gelungen, dieses künstliche Ortszentrum zu verhindern. Danke dafür!

Dieses Thema ist mit dem Wechsel an der ÖVP Spitze aber nicht vom Tisch und die Gefahr einer Verbauung weiterhin gegeben. Der Generationenplan wird zwar nicht mehr erwähnt, wenngleich er die Gemeindehomepage nach wie vor dominiert. Bürgermeister Schredl lässt alles offen, indem er von zwei Rechtsmeinungen spricht, was die Aufschließung der Wiese betrifft. Allerdings gibt es diesen Wunsch der Besitzer seit 30 Jahren, und bisher wurde dem nicht entsprochen.

Die einzige politische Partei, die sich ohne Wenn und Aber für den Erhalt der EVN-Wiese einsetzt, und vor allem eingesetzt hat, sind die Breitenfurter Grünen.

Wir sehen unsere Aufgabe darin, weiterhin für die Wünsche der Bevölkerung einzutreten und unseren Vorhaben treu zu bleiben: Wir wollen Breitenfurt als eine liebenswerte, ländliche und erholsame Gemeinde erhalten, wir stehen für qualitatives statt quantitatives Wachstum, und wir wollen Breitenfurt gemeinsam zu einem Vorzeigeort für Klimaschutz machen!

Das bedeutet, wir wollen Grünräume erhalten, maßvollen Zuzug angepasst an die Infrastruktur, den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Radwege errichten, Photovoltaik fördern, die Liesing renaturieren, einen Verein E-Mobil schaffen, Pferdemist verwerten (Biogasanlage) und vieles mehr.

Darum: Gehen Sie weiterhin ein Stück des Weges mit uns und wählen Sie am 26. Jänner die Breitenfurter Grünen!