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am 27. Oktober

Der Generationenplan - als Schiffsreise

- Unsere umfangreiche Analyse zum Generationenplan!

In mehreren Präsentationsformen wurde das Projekt den Bürger/-Innen näher gebracht:

Offen für Neues

Bei all dem Entwicklungspotential: Breitenfurt ist zweifelsohne wert, »bewohnt« zu werden.

Darüber sind sich wohl auch alle einig, die sich am Prozess »Generationenplan« beteiligt haben und weiter beteiligen werden. Jene Mitmenschen, die mit offenen Augen, Ohren und einem offenen Geist durch unsere Gemeinde gehen, Potenziale aufspüren, Ideen formulieren und Lösungen suchen, die das Zusammenleben von uns BreitenfurterInnen noch weiter verbessern können.

So ein Prozess hat einen Anfang

In unserem Fall bereits 2013, aber – im Gegensatz zur Wurscht – kein Ende.

Weil es uns eben nicht »Wurscht« sein kann, wohin die Reise von Breitenfurt geht. Dementsprechend handelt es sich beim nun einmal vorliegenden ersten Schritt des Generationenplans um eine Basis, von der aus wir noch weiter arbeiten können, müssen und dürfen. Der Prozess bleibt offen, ist aber nun – nach den unzähligen tollen Beiträgen und Ideen aus der Bevölkerung – um eine fachliche Sicht ergänzt. Und zusammen mit der Leidenschaft, der Emotion und der »Liebe« zu Breitenfurt können wir mit Vorfreude in die Zukunft schauen.​

Making of Generationenplan

Was besteht, was funktioniert, was gehört bewahrt und wo bedarf es einer Veränderung?

Die Aufgabe der Gemeinde ist es, sich mit Stärken, Defiziten und Entwicklungspotenzialen auseinanderzusetzen. Dabei gehen wir Schritt für Schritt gemeinsam.

Drei Dinge standen von Anfang an bei der Erarbeitung unseres Generationenplanes im Vordergrund:

Die Meilensteine im Projekt im Kurz-Überblick:

  • März 2013: Startschuss des ersten BürgerInnenbeteiligungsprojektes in Breitenfurt
  • Frühjahr 2013: erste Zukunftsworkshops unter reger Beteiligung der BreitenfurterInnen
  • Mai 2013: Schriftliche Umfrage zur Zufriedenheit, zu Ideen und Visionen mit 33 Prozent Beteiligung (!)
  • Oktober 2018: Präsentation der Ergebnisse im Rahmen des Generationenplans
  • Herbst/Winter 2018/19: Entwicklung eines stufenweisen Plans zur Umsetzung bis 2023 und darüber hinaus!

Breitenfurt hat Ideen

Das macht uns aus: eine gute Mischung aus Zufriedenheit und Anpacken.

Die Ausgangssituation unserer Gemeinde – dessen sind wir uns alle bewusst – ist einerseits nicht die einfachste, andererseits verfügt Breitenfurt über viele Freiräume, die kreativ und funktionell genutzt, geplant, verändert oder aber auch einfach bewahrt werden können. Was über alldem steht ist die Strategie, als Gemeinde aktiv diesen Prozess zu gestalten und zu planen. Die Interessen von uns BreitenfurterInnen in Einklang zu bringen mit privaten GrundeigentümerInnen, mit juristischen Fragen, mit Anforderungen an ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Leben – das ist von Anfang an der Auftrag und die Intention aller Beteiligten.

Macht Platz. Für die Zukunft.

Dass im Zuge dessen unterschiedliche Ansichten, wie sich die Zukunft in Breitenfurt abbilden soll, zu Tage treten und aufeinander treffen, ist nicht nur logisch, sondern vielmehr erfreulich. Die Buntheit der Ideen und Meinungen geht selbst durch politische Lager und Altersschichten. Wichtig ist nur, dass wir die Lebhaftigkeit und den Respekt bei allen Unterschieden bewahren. Und dann wird der Weg über die nächsten Jahre und Jahrzehnte einer sein, den wir alle zusammen gerne gehen.

Ziele des Generationenplanes

Wer Visionen realisieren möchte, muss sich erst einmal Ziele setzen – und das sind sie:

  • Erstellung eines Planungsinstrumentes als Grundlage für die gemeindeeigene Planung und die Kommunikation
  • Erzeugung eines gemeinsamen Verständnisses für die Handlungsbereiche der räumlichen Planung sowie die jeweiligen Nutzungsmöglichkeiten
  • Herstellung eines Überblicks über die unterschiedlichen Qualitäten der Siedlungsbereiche
  • Identifizierung von Bereichen mit Veränderungserfordernis und/oder Entwicklungspotential
  • Identifizierung von möglichen Entwicklungsimpulsen, die durch die Gemeinde gesetzt werden können
  • Grundlage für die allfällige Durchführung von Architekturwettbewerben zur baulichen Entwicklung von Veränderungs- und Potentialflächen
  • Darstellung der etappen- und quartiersweisen Realisierungsmöglichkeit
  • Formulierung von öffentlichen Interessen und Anliegen des Allgemeinwohls, die bei einer Entwicklung der Breiteneder-Gründe berücksichtigt werden müssen
  • Vorgabe von Rahmenbedingungen einer allfälligen Bebauung hinsichtlich der Stadt- und Objektplanung, der Freiraumplanung sowie der Verkehrs- und Mobilitätsplanung
Der Kampf um die Verbauung der Breitender-Wiese

In den Unterlagen der Gemeinde und auch in den Argumenten von ÖVP und SPÖ (siehe unten) wird immer das Argument eingesetzt, wonach von Frau Breiteneder „eine (Teil-) Freigabe der Aufschließungszone verlangt werden könne, wenn plausible Planungen vorgelegt werden, die die festgelegten Freigabevoraussetzungen erfüllen.“ (…) „Um unerwünschte Auswirkungen zu vermeiden und Entwicklungen, die ausschließlich private Interessen bedienen, zuvorzukommen, ist die Gemeinde dringlichst angehalten, öffentliche Interessen frühzeitig zu formulieren und den betroffenen Grundeigentümern bekanntzugeben bzw. in Dialog mit den Grundeigentümern zu treten, auch wenn derzeit noch keine Bebauung geplant ist. Dies im Sinne der vorausschauenden Planung und zur Sicherstellung der optimalen örtlichen Entwicklung“ Abschlussbericht Kurzfassung, S.12).

Bautechnische Analyse der Breiteneder Wiese im Absschlussbericht

Breiteneder-Gründe

Als Breiteneder-Gründe werden nach Ihren Eigentümern die Grundstücke 506/1 und 306/20 der KG Breitenfurt bezeichnet, die durch den Bachlauf der Reichen Liesing getrennt sind. Die Grundstücke sind mit Ausnahme randlicher Verkehrsanlagen unbebaut. Während das nördliche Grundstück ein prädestiniertes Zielgebiet für die Errichtung eines multimodalen Verkehrsknotens darstellt, ist die südliche Fläche für die bauliche Entwicklung der Wohnfunktion geeignet.

Städtebauliche Kennzahlen

Das Grundstück 506/1 hat gemäß dem aktuellen Kataster (Quelle: NÖ Atlas 4.0)eine Fläche von rd. 8,74 ha. Die unterschiedlichen Festlegungen gem. Flächenwidmungsplan haben folgende Ausmaße (Näheres zur AufschließungszoneBreiteneder-Gründe vgl. Kapitel „Zentralraum Breitenfurt“):

Widmung Ausmaß Bauland-Kerngebiet Aufschließungszone 5,80 ha

Grünland Parkanlage 1,46 ha

Grünland-Grüngürtel Siedlungsgliederung 0,61 ha

Grünland-Grüngürtel Uferbegleitgrün 0,87 ha

Summe 8,74 ha

Bei einer angenommenen maximalen Bebauungsdichte von 0,6 (tatsächlicher Wert ist im Anlassfall im Örtlichen Raumordnungsprogramm festzulegen) können auf dem Grundstück 506/1 bei 5,80 ha Bauland maximal 34.800 m² Bruttogeschoßfläche (= Wohnnutzfläche plus Konstruktionsfläche) errichtet werden. Bei einem vorläufig angenommenen ausgeglichenen Wohnungsmix von Zwei- (rd. 55 m² Wohnnutzfläche), Drei- (rd. 75 m² Wohnnutzfläche) und Vierzimmerwohnungen (rd. 90 m² Wohnnutzfläche) und einem Brutto-Netto-Faktor von 1,2 sind je Wohneinheit im Durchschnitt rd. 88 m² Bruttogeschoßfläche zu veranschlagen.

         Widmung                          Nettonutzfläche        Bruttogeschoßfläche (BGF)

Zweizimmerwohnung                         Ø 55 m²                                  66 m²

Dreizimmerwohnung                          Ø 75 m²                                  90 m²

Vierzimmerwohnung                          Ø 90 m²                                108 m²

Durchschnitt 264 m² BGF / 3 = rd. 88 m² BGF

Auf dem Grundstück 506/1 können bei vollständiger Ausnutzung des gewidmeten Baulandes sowie einer angenommenen Bebauungsdichte von 0,6 theoretisch daher knapp 400 Wohnungen (34.800m²​/Ø​88 m²=395,5) ​errichtet werden, wenn ein ausgeglichener Wohnungsmix zugrunde liegt. Bei einer Erhöhung des Anteils großer Wohnungen verringert sich dieser Wert entsprechend.

Alternativenbildung

Der Generationenplan Breitenfurt stellt ein strategisches Instrument der räumlichen Planung dar und ist klar von einer konkreten Projektplanung zu unterscheiden.

Auch in Bezug auf eine bauliche Entwicklung der Breiteneder-Gründe wird lediglich beispielhaft dargestellt, wie ein Ausgleich zwischen öffentlichen und privaten Interessen erfolgen kann und welche Prämissen bei einer Realisierung zu beachten sind. Eine konkrete Projektplanung und entsprechende Qualitätssicherung ist ggf. auf Grundlage von Wettbewerben zu Architektur und Freiraumplanung zu erlangen.

Da an die Breiteneder-Gründe bereits im Bestand sehr unterschiedliche Nutzungsansprüche (von vollständiger Freihaltung bis vollständiger Bebauung) gestellt werden, wurden im Vorfeld des vorliegenden Gestaltungsvorschlages Szenarien ausgearbeitet, die teils sehr konträre Alternativen abbilden. Szenarien sind nach dem Stadtplaner Stefan Netsch ein wirkungsvolles Instrument zur hypothetischen Entwicklung von Zukunftsplanung. Durch die flexible Veränderung von Einflussgrößen und Kontext können die Planungsfolgen in einem breiten Rahmen abgeschätzt werden. Eine Bewertung der Szenarien soll die mögliche Lösung konkretisieren.

  • Nullvariante – „Bestandssituation“

In der hypothetischen Nullvariante der Entwicklung findet keinerlei Bebauung auf den Breiteneder-Gründen statt. Diese wird in ihrer aktuellen Form als private Grünfläche ohne befestigte Wege und durchsetzbare Wege- bzw. Nutzungsrechte für die Allgemeinheit erhalten. Die Uferbereiche der Reichen Liesing werden nicht verändert.

  • Szenario „Grüne Mitte Breitenfurt“

Aufgrund des großen Bedarfs an leistbarem Wohnen und dem Erfolg des kürzlich umgesetzten Projektes an der Ecke Dr. Kasimir Graff-Gasse/Liesingtalstraße wurde ein Szenario entwickelt, das eine Erweiterung der jüngsten Bebauung in ähnlicher Typologie im südlichen Bereich der Breiteneder-Gründe vorsieht: 

  • Errichtung eines multimodalen Knotens nördlich der Reichen Liesing zur Implementierung eines zeitgemäßen Mobilitätskonzeptes,
  • Beschränkung auf eine randliche Bebauung der Breiteneder-Gründe in moderater Bebauungsdichte von rd. 0,35 (Anzahl neuer Wohneinheiten: ca. 210 WE, neues Verkehrsaufkommen: ca. 300 Pkw – Unterbringung in randlichen Tiefgaragen und Stellplätzen an der Hauptstraße).
  • Errichtung und Fortführung einer allgemein nutzbaren zentralen Parkanlage unter Einbeziehung und Ergänzung des aktuellen Baumbestandes. Verbleibende Freifläche: rd. 5 ha.
  • Herstellung einer autofreien Wegachse durch die Breiteneder-Gründe in nordsüdlicher Richtung. Verknüpfung mit einer ost-westlichen Spange, die an das bestehende Wegenetz anbindet.
  • Moderate bauliche Nachverdichtung des Gemeindezentrums und Verbesserung der Anbindung an die neue Bebauung sowie die Verkehrseinrichtungen an der Hauptstraße.
  • Szenario „Gartenstadt Breitenfurt“

In der Tradition der Planungen der 1990er Jahre wird in einem abschließenden Szenario eine vollständige Bebauung des gewidmeten Baulandes der Breiteneder-Gründe exemplarisch als Gartenstadt dargestellt. Die neue Bebauung weist eineunmittelbare Verschränkung mit dem großzügigen Freiraum auf.

  • Errichtung eines verkehrsfreien, durchgrünten Wohnparks mit Punkthäusern (Sicherstellung eines geringen Bebauungsgrades und einer geringen Bodenversiegelung sowie größtmöglicher visueller Durchlässigkeit).
  • Errichtung einer gewässernahen Parkanlage zur allgemeinen Nutzung. Verbleibende Freifläche der EVN-Wiese: rd. 2,5 ha bei einer Bebauungsdichte von ca. 0,7. Anzahl neuer Wohneinheiten: ca. 400 WE, neues Verkehrsaufkommen: ca. 560 Pkw - Unterbringung zB in randlichen Tiefgaragen).
  • Hohe bauliche Verdichtung nördlich der Gartenstadt an der Hauptstraße (Merkzeichen). 
  • Umgestaltung des Gemeindezentrums zu einem „Forum“ durch bauliche Ergänzung, Schaffung einer räumlich gefassten Hof-/Marktplatzsituation sowie der Anbindung an die Gartenstadt und den MMK.
  • Herstellung von Sicht- und Wegebeziehungen zwischen Hauptstraße, Wohnpark, Gemeindezentrum und Kirchberg mit autofreier Mitte 

​Bewertung der Szenarien

Die Bewertung der Szenarien erfolgt anhand der übergeordneten Kriterien der städtebaulichen, freiraumplanerischen und verkehrlichen Eignung sowie anhand der im Kapitel „Zentralraum Breitenfurt“ definierten Prämissen für die räumliche Entwicklung. Positive Aspekte der Szenarien finden Eingang in den Gestaltungsvorschlag.

Bebauungsstruktur

Zur Sicherstellung der Erhaltung des offenen Charakters der Breiteneder-Gründe wird für eine allfällige Bebauung die Verwendung der nachstehenden Bausteine vorgeschlagen:

  • Punkthaus

Punkthäuser sind dadurch gekennzeichnet, dass die frei stehende Einzelgebäude sind, die nicht notwendigerweise einen unmittelbaren Bezug zur umgebenden Bebauung aufweisen. Ihre grundrissliche Gestaltungsmöglichkeit erlaubt eine Orientierung nach allen Seiten, weshalb Punkthäuser frei angeordnet werden können. Sie sind nur gering dazu geeignet, einen Raumabschluss zu erzeugen und weisen daher auch in der Gruppe ein hohes Maß an visueller Durchlässigkeit auf. Sie unterscheiden sich in dieser Hinsicht deutlich von städtischen Bauformen wie Block- und Hofbebauung, die „Durchfließen“ des freien Landschaftsraumes verunmöglichen. Die Geschoßigkeit von Punkthäusern kann je nach Bedarf und örtlicher Situation gewählt werden. Sie sind nicht mit Hochhäusern gleichzusetzen.

  • Zeilen

Zeilenbebauung ist insbesondere im Wohnbau dazu geeignet, eine große Anzahl anWohneinheiten mit geringem Anteil an Erschließungsfläche zu kombinieren.  Wohnzeilen können in unterschiedlicher Länge nebeneinander errichtet werden, sodass in der Ansicht eine Abtreppung der Gebäude und ein optisches Zurückweichen erzeugt werden. Die Orientierung der Wohnungen erfolgt idealerweise in Ost-West-Richtung, weshalb die Langseite der Baukörper in Nord- Süd-Richtung gelegen ist. Für eine Bebauung der Breiteneder-Gründe eignet sich diese Anordnung insbesondere entlang der in ost-westlicher Richtung verlaufenden Liesingtalstraße, da die Schmalseite der Zeilen hier den Rhythmus der südlich gelegenen Einfamilienhausstruktur aufnimmt und aus dem Straßenraum heraus eine maximale Durchlässigkeit bestehen bleibt.

  • Sonderformen/Solitäre

Zur räumlichen Differenzierung und Erhöhung der Vielfalt sowie zur Erleichterung der Orientierung können zwischen ähnlich geartete Objekte Sonderformen gesetzt werden. Darunter ist beispielsweise eine abweichende Form im Zugangsbereich zum Quartier oder eine pavillonartige Struktur in Parkmitte zu verstehen.

Gestaltungsbeispiel: Realisierung in Etappen

Als Resultat der Alternativenbildung wird nachstehend beispielhaft eine bauliche Entwicklung der Breiteneder-Gründe in Etappen dargestellt. Diese ist im Sinne der vorausschauenden Planung eine „Vision“ der Gemeinde und verdeutlicht die öffentlichen Interessen hinsichtlich Mobilitätsentwicklung, Durchwegung, Freiraumgestaltung und Baumassenverteilung (moderate Dichte). Die konkrete Umsetzung kann nur in Abstimmung mit den Grundeigentümern erfolgen (zB PPP-Modell) und ist ggf. auf Grundlage von Architekturwettbewerben qualitätsgesichert zu verfolgen. Vorgeschlagen wird eine etappenweise Realisierung über Generationen hinweg, die sich am konkreten Bedarf orientiert und die Schaffung von Wohnraum zur Bindung der jungen Bevölkerung an die eigene Gemeinde als primäres Ziel verfolgt.

Mögliche Etappe 1

 „Initialprojekte der Gemeinde und Infrastruktur“

  • Gemeinde: Initialprojekt „Multimodaler Knoten“ an der Haupstraße (Verbesserung/Herstellung der erforderlichen Verkehrsinfrastruktur).
  • Gemeinde/Private: Errichtung einer gekrümmt achsialen Allee-Verbindung zwischen dem Forum Breitenfurt und dem Multimodalen Knoten.
  • Gemeinde: Aufweitung des Liesingbachs als mögliche Retentionsfläche (Hochwasserfreistellung des Baulandes), Parkgestaltung mit Teich und Café.
  • Gemeinde: Initialprojekt „Forum Breitenfurt“ (Aufwertung Gemeindezentrum).
  • Gemeinde: Initialprojekt „Grundstück Beisteiner“ (Leistbares Wohnen).

Mögliche Etappe 2: „Bebauung West“

  • Berücksichtigung der bestehenden Vegetation bei der baulichen Entwicklung.
  • Erweiterung des Initialprojektes „Grundstück Beisteiner“ (rd. 35 WE) in Richtung Osten und Herstellung einer Torsituation in den Park. Einschränkung der Zufahrtsmöglichkeit für Kfz und ggf. Sammlung in randlicher Tiefgarage. Fortführung der autofreien Mitte.
  • Errichtung eines Wohnquartiers für junge BreitenfurterInnen im Anschluss an das Projekt „Leistbares Wohnen“ an der Liesingtalstraße. Kombination aus Punkthäusern (max. 5 Geschoße) und halboffenem Blockrand (3-5 Geschoße). Im Übergang zum freien Landschaftsraum lockere Bebauung mit großen Abständen und maximaler visueller Durchlässigkeit.
  • Verkehrliche Erschließung des Wohnquartieres ausgehend von der Hirschentanzstraße (Sammlung in randlicher Tiefgarage).
  • Gestaltung einer Platzsituation am südlichen Ende der gekrümmten Allee (Verbindung Forum Breitenfurt – MMK bzw. Verteilung Allee/Liesingtalstraße/ Bonifaziusgasse).
  • Moderate Bebauungsdichte aufgrund der geringen Beeinträchtigung von Beständen (Lage nördlich und östlich von Wohnobjekten).

 Bebauung    Größe        BGF          Dichte     Anzahl WE

   West         1,8 ha    12.000 m²    0,67           125

 

Mögliche Etappe 3: „Bebauung Süd“
 

  • Errichtung eines Wohnquartiers entlang der Liesingtalstraße. Zeilenförmige Bebauung mit 3 Regelgeschoßen und einem zurückversetzten Geschoß. Keine Beeinträchtigung der Bestandsbebauung durch die bauliche Ergänzung. ¬ Sicherstellung maximaler Durchlässigkeit (Sicht, Besonnung, Durchwegung) durch Orientierung der Baukörper in Nord-Süd-Richtung.
  • Schutz des Naturdenkmales (Einzelbaum Stieleiche) und Akzentuierung durch behutsame räumliche Fassung.
  • Verkehrliche Erschließung ausgehend von der Liesingtalstraße (Sammlung in randlicher Tiefgarage). Fortführung der autofreien Mitte.
  • Moderate Bebauungsdichte aufgrund der geringen Beeinträchtigung von Beständen (Lage vorwiegend nördlich von Wohnobjekten).

Bebauung      Größe         BGF             Dichte           Anzahl WE

   West           1,8 ha     12.000 m²       0,67                 125

    Süd            1,8 ha     12.600 m²       0,70                 130

Summe/Ø       3,6 ha     24.600 m²       0,69                 255

 

Mögliche Etappe 4: „Abschließende Entwicklung mit Bebauung Ost“
 

  • Errichtung eines Wohnquartiers mit ausreichendem Abstand zur Siedlung der Josef Edlinger-Gasse. Bebauung mit vier- bis fünfgeschoßigen Punkthäusern in fächerförmiger Anordnung zur Sicherstellung der maximaler Durchlässigkeit (Sicht, Besonnung, Durchwegung). Keine Beeinträchtigung der Bestandsbebauung durch die bauliche Ergänzung (keine Hochhäuser).
  • Verkehrliche Erschließung von Norden (Parken beim MMK bzw. Sammlung in randlicher Tiefgarage). Fortführung der autofreien Mitte.
  • Linsenförmige Parkanlage mit Zugangsbereich im Nordosten.
  • Erweiterung der Parklandschaft zwischen der Bebauung der Quartiere Süd und Ost.
  • Geringe Bebauungsdichte unter Berücksichtigung des Bestandes.

Bebauung       Größe            BGF             Dichte          Anzahl WE

   West           1,8 ha         12.000 m²       0,67               125

    Süd            1,8 ha         12.600 m²       0,70               130

    Ost             1,8 ha           9.200 m²       0,51                 95

Summe/Ø       5,4 ha         33.800 m²       0,63              350

 

Zustand nach abgeschlossener Entwicklung (beispielhaft) Bilder online unter Abschlussbericht_Lang​fassung.pdf (PDF-Datei, 13 MB)

 

Raumplanerische Erfordernisse

Für die Umsetzung der Bebauung des Gestaltungsvorschlages ist eine kleinräumige Arrondierung der Baulandfestlegung im Flächenwidmungsplan erforderlich. Das Ausmaß der Bauland- und Grünlandfläche bleibt dabei unverändert. Es wird lediglich die Abgrenzung geringfügig geändert, um eine zweckmäßige Bebauung sicherzustellen. Die Änderung kann im Einklang mit den Bestimmungen des Regionalen Entwicklungsprogrammes im eigenen Wirkungsbereich der Gemeinde durchgeführt werden (Flächentausch).

Für den Bereich des Multimodalen Knotens sind ggf. eine kleinräumige Erweiterung der Verkehrsfläche - Parkplatz sowie die Arrondierung des Uferbegleitgrüns erforderlich. Der konkrete Platzbedarf ist auf Grundlage eines Vorprojektes mit Darstellung der Nutzungsverteilung zu ermitteln.


​Aktion der Grünen

Die Grünen vertreten in der obigen Palette der Varianten im Abschlussbericht die

  • Nullvariante – „Bestandssituation"

„In der hypothetischen Nullvariante der Entwicklung findet keinerlei Bebauung auf den Breiteneder-Gründen statt. Diese wird in ihrer aktuellen Form als private Grünfläche ohne befestigte Wege und durchsetzbare Wege- bzw. Nutzungsrechte für die Allgemeinheit erhalten. Die Uferbereiche der Reichen Liesing werden nicht verändert.“ Abschlussbericht

Die Ermöglichung des zweiten Szenarios nämlich der „Grünen Mitte Breitenfurt“ würde das erste Stadium der Verbauung bringen (Fuß in die Türe bekommen), bei dem es nicht bleiben würde, weil die Immobilienfirma sich mit dieser Variante nicht begnügen würde:(„Wir sind nicht die Caritas“). Gerade dieses Hineinrutschen in das erste Verbauungsszenarios aber will der Bürgermeister erschleichen, ebenso wie er versuchen will, mit privatrechtlichen Vorverträgen zwischen Gemeinde und Fa. Breitender, ohne Befassung der Bürger*innen rechtliche Fakten für eine Verbauungsmöglichkeit zu begründen. Auch dies sollte möglichst verhindert werden.​

Um die Nullvariante durchsetzen zu können, initiieren die Grünen eine Unterschriftenaktion  zur Erreichung der Möglichkeit einer Volksbefragung. Der Wortlaut der Einladung zur Unterschriftenaktion samt Muster der Unterschriftenliste:

​​Pro Breitenfurt, pro Lebensqualität bewahren, gegen Verbauung und Verkehrshölle!

Die Breitenfurter Grünen hatten mit ihren Vermutungen recht (und haben nicht bewusst irregeführt, wie zuletzt auch in „Unserer Heimat“ geschrieben) – der Kern des „Generationenplanes“ ist die Verbauung der ehemaligen „EVN-Wiese“ (Breiteneder-Gründe). Dieser Plan wurde von BM Ernst Morgenbesser bereits vor der letzten Wahl verfolgt und erhielt eine klare Absage durch die Bevölkerung!

Im Arbeitsübereinkommen ÖVP/SPÖ 2015 steht:

​2.) Flächenwidmung: Leistbares Wohnen, Betriebe

2.1. BK-A4 "EVN Wiese keine Änderung des Status Quo (keine Freigabe der Aufschließungszone)

VizeBGM Ferdinand Weissmann wörtlich: "Mit mir wird es keine Verbauung der Wiese geben!" Nun hat die SPÖ wie so oft ihre Meinung an die der ÖVP angepasst.

Ein Entwicklungsplan, oder wie er in Breitenfurt heißt "Generationenplan", ist für eine Gemeinde in Stadtnähe notwendig. Allerdings wird sich mit diesem Generationenplan der Charakter unseres Ortes sehr verändern. Der von der Koalition geplante Zuzug auf den Breiteneder-Gründen (die geplanten 350 Wohnungen werden sich vor allem WienerInnen um die 50 leisten können) bringt auch ein großes Verkehrsproblem mit sich. Das steht sogar auf Seite 3 des Generationenplanes unter Risiken: Erhöhung des Verkehrsaufkommens, Förderung des Zuzuges und allenfalls nachteilige Veränderung des Ortsbildes.


Wir beantworten Fragen, die uns besorgte BürgerInnen gestellt haben:

​„Die Veranstaltung am Freitag war sehr professionell organisiert. Mein erster Eindruck war: „Welche Goldader hat Breitenfurt gefunden?“ Aber Ziel ist doch wohl die Information und nicht das Entertainment, oder? Einen Film über unsere Gemeinde zu sehen, wie schön und toll es ist, alles gut und schön. Wer aber ist die Zielgruppe? Wir sind schon Bürger von Breitenfurt und wissen um die Vorzüge Bescheid. Geht es hier schon darum neue Einwohner für Breitenfurt zu gewinnen?“

Die Kosten für den Generationenplan belaufen sich auf  Euro179 000,- die für die Werbung auf mehr als Euro 100 000,- wobei die Honorare für die Architekten noch nicht mitgerechnet sind. Dafür nimmt die Gemeinde für laufend notwendige Investitionen Kredite auf. Z. B. Adaptierung Kompostiergrundstück Euro 100 000,-, Photovoltaikanlage Euro 40 000,-.

Hat die Eigentümerin ein Recht auf Aufschließung?

„Uns wird suggeriert, wenn wir keinen Vorschlag machen, so wird die Wiese viel stärker verbaut als es der aktuelle Vorschlag der Gemeinde vorsieht. Als Szenario wird auf alte Pläne verwiesen.

Wenn dem so ist, warum konnte in den letzten Jahrzehnten die Verbauung verhindert werden? Warum sollte dies nicht weiterhin möglich sein? Es ist, im Gegensatz zum aktuellen Bauprojekt, keine Rede von billigem Wohnraum für BreitenfurterInnen. Worin liegt der Vorteil für die Gemeinde und deren BürgerInnen?“

Profit für Immobilienspekulanten, Nachteile für BreitenfurterInnen:

Die Wiese wurde als Bauhoffnungsland günstig vom Vater der jetzigen Besitzerin gekauft, eben in der Hoffnung, dass der Grund einmal aufgeschlossen wird. Diese Kategorie BK-A4 bedeutet, dass es ausschließlich im Ermessen der Gemeinde liegt, die es aufschließen kann, aber nicht muss und zwar nur, wenn bestimmten Bedingungen erfüllt sind. Zum Unterschied von Bauland der Kategorie BK, das auf Ersuchen des Eigentümers aufgeschlossen werden muss und daher auch teurer ist. Durch einen Aufschließungsbeschluss würde das Grundstück eine enorme Wertsteigerung erfahren. Bis jetzt war die „EVN-Wiese“ also ein reines Spekulationsgeschäft. Die Eigentümer haben sie bei anderen Geschäften immer wieder als Sicherheit eingesetzt, und dadurch bereits Gewinne erzielt. Dass die jetzige Eigentümerin ein Interesse daran hat, dass die Wiese aufgeschlossen wird und damit eine deutliche Wertsteigerung erfährt, ist verständlich. Offensichtlich hat auch unser Bürgermeister großes Interesse daran. Als Geschäftspartner hatte er mit Breiteneder Immobilien bei der Uniqua zu tun und kennt die Besitzerin gut.

  • Bauland BK "Aufschließungszone"
    • damit dieses belastet werden kann, ist der nächste ERFORDERLICHE WILLENSAKT AUSSCHLIESSLICH durch die Gemeinde Breitenfurt zu setzen
      • es muss erst eine WIDMUNGS-ÄNDERUNG erfolgen: von "Bauland BK Aufschließungszone" auf "Bauland BK"
      • der Grundbesitzer kann ohne diese Widmungsänderung GAR NICHTS MACHEN, erst nach WIDMUNGSÄNDERUNG kann dann der Ablauf so erfolgen wie oberhalb dargestellt.​
    (z.B. die Ulm-Gründe erfordern keinerlei Umwidmung, sondern diese sind bereits echtes Bauland, während die "EVN-Wiese" erst dann ein echtes Bauland werden könnte, wenn die Gemeinde eine Umwidmung wie o.a. durchführt.)

Zusätzliche Begriffsbestimmung und Anhang "aktueller Flächenwidmungsplan lt. NÖ-Atlas:

Bauland "Aufschließungszone":

  • ist ein Grundstück, das mit einer zukünftigen gewünschten Widmung im Flächenwidmungsplan ausgewiesen ist.
  • diese Widmung stellt nur eine Absicht für die Zukunft dar
  • früher hieß dies "Bauhoffnungsland" - es ist noch nicht als Bauland gewidmet, da die Widmung nur eine Absichtserklärung für die Zukunft darstellt
  • Akteur: Gemeinde (Umwidmung von "Aufschließungszone" auf Bauland, Änderung der Widmungen müssen vom Land genehmigt werden)
  • EVN-Wiese: die Gemeinde hatte unter BM Herzig "Sperr-Auflagen" für eine Umwidmung festgelegt, nämlich:

Örtliches Raumordnungsprogramm der Marktgemeinde Breitenfurt
1) Verordnung durch Gemeinderatsbeschluß vom 18. Dezember 1985
§3 3) Voraussetzungen für die Freigabe von Aufschließungszonen sind:

  • Das Vorliegen eines Fehlbestandes an Wohnungen für die ortsansässige Bevölkerung und solcher Projekte, aus denen eine entsprechende Deckung dieses Bedarfes abgeleitet werden kann.
  • Das Vorliegen eines rechtskräftigen Teilbebauungsplanes für die entsprechende Aufschließungszone und das angrenzende Gemeindegebiet, der den Maßnahmen des örtlichen Raumordnungsprogrammes entspricht.
  • Sicherstellung, daß durch die Freigabe keine verkehrstechnischen Schwierigkeiten oder unzumutbaren Belastungen im Straßennetz bzw. Anrainerbereich entstehen können.
  • Überdies für die Aufschließungszone BW-A4 (Kern Ost) = EVN-Wiese: Sicherstellung, daß der Baumbestand erhalten und in das Siedlungsgebiet integriert wird.

Diese Auflagen müssen alle erfüllt sein, um eine Umwidmung überhaupt durchführen zu können (außer es werden durch Gemeinderatsbeschluß bei einer Änderung des Flächenwidmungsplans unter Zustimmung des Landes, diese "Sperr-Auflagen" abgemildert/ersetzt/gestrichen...)

„Warum MUSS Breitenfurt wachsen?

Die Bevölkerungsprognosen gehen von Wachstum aus. Allerdings stark durch Migration. Warum hat Breitenfurt ein Interesse, in der dargestellten Form so massiv zu wachsen? Unsere Gemeinde wächst auch so jedes Jahr, ohne massiv Zuzug zu unterstützen. Wurden die Kosten durch die angepasste Infrastruktur berücksichtig? (Kläranlage, Mistplatz, Schule, Kindergarten, Gemeindeverwaltung etc.)“

Architekt Gottlieb Twerdy hat in seinem Bericht zum Bebauungsplan bereits 2001 auf Grund der vorhandenen Baulandreserven in Breitenfurt Ost 10800 mögliche EinwohnerInnen berechnet, in Breitenfurt West 5200, in Breitenfurt Ostende 851, insgesamt also ein Wachstum unseres Ortes auf 16851 EinwohnerInnen (derzeit 5900).

Aus dieser Tatsache ergab sich bereits damals die Erfordernis, auf höhere EinwohnerInnen-Zahlen zu verzichten, aufgrund der fehlenden Verkehrslösung und weil die soziale Infrastruktur (Volksschule, Kindergarten, Hort, Kläranlage, etc.) überlastet wäre.

Wenn die Gemeinde trotz ungelöstem Verkehrsproblem einer Aufschließung zustimmt, geht das auf Kosten aller anderen dort lebenden EinwohnerInnen und es mindert zusätzlich den Verkehrswert der bestehenden Häuser in der Umgebung.Massiver Zuzug bedeutet für die Gemeinde hohe Kosten, da die Infrastruktur zu schwach ist und ausgebaut werden müsste. Laut eines Schlüssels des Landes halten sich die Mehreinnahmen mit den höheren Kosten die Waage.

„Warum soll Breitenfurt seinen heutigen Charme und ländlichen Charakter verlieren? 

Aus der „Wünsch Dir was“-Befragung des Projektes Breitenfurt.2023 ergibt sich, dass den BreitenfurterInnen vor allem die Erhaltung von Grünflächen, der Ausbau der Öffis, die Nahversorgung und betreutes Wohnen wichtig ist.

In den Top war nicht der Wunsch nach einem massiven Wachstum der Gemeinde.“

Der Multimodale Verkehrsknoten

ist nichts anderes als eine größere Bushaltestelle, zu der die AnrainerInnen „multimodal“ - nämlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen sollen. Das gilt vor allem für die rund 1000 neuen EinwohnerInnen der Breiteneder -Gründe, die nach dieser Vorstellung alle in den Bus steigen werden. Allerdings kann man die Menschen nicht zum Umstieg zwingen.
Der multimodale Knoten ist ein großer Bluff, der eine Lösung des Verkehrsproblems vortäuscht, die es in Wahrheit nicht gibt, wenn man die Bevölkerung derart vergrößert. Letztendlich soll damit nur eine alte Bedingung für die Aufschließung der Wiese entschärft werden, nämlich dass das Verkehrsproblem gelöst sein muss.

Somit wählt der BM einen anderen Weg: Wenn die Bevölkerung diesem Generationenplan zustimmt, setzt sie ein Zeichen, dass diese Aufschließung der Breiteneder-Gründe für Breitenfurt wichtig ist und hebelt somit die ursprüngliche Auflage (Verkehrsproblem muss gelöst sein) aus. Aus unserer Sicht ist eine Verbauung von Breitenfurt in der angestrebten Art und Weise verantwortungslos.

Unterstützen Sie den Initiativantrag der Breitenfurter Grünen und befürworten Sie eine Volksabstimmung über den „Generationenplan“, da er weitreichende Folgen für unseren Ort hat!​

Pro Breitenfurt! Lebensqualität bewahren! Verbauung und Verkehrshölle – wollen wir das?
  • Wenn Sie Breitenfurt als das erhalten wollen, wofür wir es lieben, nämlich eine ländliche Wienerwaldgemeinde …
  • ​Wenn Sie finden, dass wir genug Verkehr auf der Hauptstraße haben …
  • ​Wenn Sie meinen, dass grenzenloses Größenwachstum nicht das Gelbe vom Ei ist …
  • ​Wenn Sie eine Ortsentwicklung ohne weitere Aufschließung von Bauland wollen …
  • ​Wenn Sie der Meinung sind, dass die Gemeinde keine Vorverträge mit privaten Interessentenschließen soll, die auch künftige Regierungen binden und ein Recht auf Aufschließung erst schaffen …

dann unterschreiben Sie bitte hier und werfen Sie dieses Blatt entweder in die Box, die in der Apotheke bereit steht oder schicken Sie es an die Breitenfurter Grünen, Hauptstraße 90!

Vor- und Zuname (leserlich)Adresse Unterschrift  


Initiativantrag

gem. §16 NÖ Gemeindeordnung betreffend Anordnung einer Volksbefragung über die Verbauung der „EVN-Wiese“ (Breiteneder-Gründe).

Die unterzeichneten zum Gemeinderat wahlberechtigten Mitglieder der Marktgemeinde Breitenfurt fordern den Gemeinderat auf, gemäß §§ 63 ff. NÖ Gemeindeordnung eine Volksbefragung mit folgender Fragestellung anzuordnen:

An den  Gemeinderat der Marktgemeinde Breitenfurt

Soll der Generationenplan in der vorliegenden Form mit der Verbauung der ehemaligen „EVN-Wiese“ (Breiteneder-Gründe) in das örtliche Raumordnungsprogramm übernommen werden?