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am 11. April

Das Immo-Auge des Bürgermeisters

- In der „Presse am Sonntag“ (19.2.2017) und im „Immo-Kurier“ vom 11.3.2017 finden sich ähnliche Feststellungen der Immo-Branche zum Umstand, dass man in vielen Gemeinden rund um Wien der Schaffung neuen Wohnraums bedauerlicherweise ziemlich skeptisch genüberstünde.

Es gäbe zwar eine Reihe von Baulandreserven, die Umsetzung der Baukonzepte scheitere aber an objektiven Tatsachen, die sehr oft schon von den verantwortungsvollen Bürgermeistern als unübersteigbare Hindernisse ins Treffen geführt werden (Infrastrukturkosten, Verkehrsprobleme, Sorge um den Erhalt der Lebensqualität und des Grünraums).

Anders sieht dies BM Morgenbesser. Die EVN-Wiese ist in beiden Artikel ausdrücklich als 100.000 Quadratmeter verbaubaren Grundes erwähnt. Bauen? Kein Thema sagt der BM. Auch wenn er damit nicht glücklich ist. Mit seinem Immo-Auge blickt er auf diese Grünfläche und sagt. „Jeder Versuch, den Ort aus der Vogelperspektive anzuschauen, langfristig eine Entwicklung zu planen, ist an massivem Widerstand gescheitert“.

Gescheitert, wie wir hier festhalten, weil die Grünen vor der letzten Gemeinderatswahl massiv die Probleme aufgezeigt haben, die eine Verbauung der Wiese für Infrastruktur, Verkehr und Lebensqualität bedeuten würde.

Zu Recht schreibt daher Frau Susanne Hartig in der Brennessel April 2017: „Der enorme Wahlerfolg der Breitenfurter Grünen bei der Gemeinderatswahl 2015 führte dazu, dass die ÖVP ihr Zukunftsthema „Verbauung von 10 Hektar Wiese in Breitenfurt-Ost nicht umsetzen konnte. Das ist der Wünsch vieler BreitenfurterInnen. Dieser Wunsch gehört respektiert.“


(Unseren kompletten Wiesenmonitor können Sie hier nachlesen: Wiesenmonitor)