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am 18. April 2014

Kulinarisches im Ort - Teil 2

Romana Wiesinger - Nachdem wir in der letzten Ausgabe beim Griechen „gespeist“ haben, möchte ich Sie diesmal ein Stückchen weiter den Hirschentanz hinauf zum Gasthaus „Schneider“ entführen, wo ich mit alten wie neuen Besitzern, eigentlich einer Familie, das Interview führen durfte.

Seit wann gibt es Ihr Gasthaus?

Dieser – immer schon als Familienbetrieb geführte – Gasthof wird seit 1967 von der Familie Schneider betrieben und wurde 2011 von Slavica Miladinovic und ihrem Sohn Daniel übernommen. Erich Schneider höchstpersönlich hilft auch noch tatkräftig mit – so gut er kann.

Was ist die Spezialität Ihres Hauses?

Entenbraten, aber auch Fische. Speziell am Freitag gibt es Zander, Wels, Barsch, oder eine Lachsforelle. Wir schauen, dass wir immer abwechseln.

...und als Mittagsmenü?

Unter der Woche gibt es zwei verschiedene Tagesteller mit Suppe um 7 Euro(Mittwoch-Donnerstag ist aber Ruhetag)

Haben Sie über das Jahr verteilt auch besondere Veranstaltungen?

Es gibt das traditionelle Entenessen, Ganslessen und zu Silvester – das hat der Vater eingeführt – geben wir unter dem Motto „Freunde treffen Freunde“ gratis Ripperl aus, als kleines Silvesterfest und gleichzeitig als Dankeschön an die Gäste.

Was ist das Besondere an Ihrem Haus, an Ihrem Lokal?

Eindeutig die Hausmannskost, wobei wir alles selbst kochen. Unsere Stammgäste lieben es, besonders die drei ältesten, sie sind 93, 90 und 88. Sie kommen täglich. Wenn wir einmal auf Urlaub sind, gehen sie auf Kur.

Für wie viele Personen bietet Ihr Lokal bei größeren Familienfeiern Platz?

Im Nichtraucherstüberl so für 35 bis 40 Personen, und bei Schönwetter im Garten –wobei es sonnige und schattige Plätze gibt – für bis zu 100 Gäste.

Was würden Sie mir als 3-gängiges Menü, vielleicht mit Wein, empfehlen?

Heute beispielsweise eine Spargelcremesuppe, ein Kalbsschnitzerl und nachher einen Apfelstrudel, dazu würde ich Grünen Veltliner empfehlen.