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am 29. Jänner

Junges Breitenfurt

Filip Stupar - Wie sieht es um die Zukunft Breitenfurts aus? Was hat Breitenfurt den jungen BreitenfurterInnen zu bieten?

Wie man der Grafik entnehmen kann, ist unser Breitenfurt ständig am Wachsen. Unsere Marktgemeinde ist eine der wenigen, die in den letzten 20 bis 30 Jahren solch einen demographischen Zuwachs erlebt und noch gute (Lebens-)Qualität anzubieten hat. Allerdings mache ich mir – als junger Breitenfurter – immer wieder Gedanken darüber, wie denn konkret für mich und für die anderen meiner Altersklasse die Zukunft aussehen wird.

Welche Wohnkosten kommen auf mich zu?

Kann ich mir den Breitenfurter Lebensstandard überhaupt leisten – vor allem als Student? Wie sieht es mit dem  derzeitigen Projekt „Leistbares Wohnen“ aus? Nach welchen Kriterien werden Wohnungen vergeben – gibt es eine Art Kriterienkatalog oder erfolgt die Vergabe nach „Freunderlwirtschaft“? Wie steht es um die Öffis? Welche
Möglichkeiten bieten sich an, um nachts, wenn der Bus nicht mehr fährt, aus Wien nach Hause zu kommen? Gewiss, hierfür stünde das Taxi zu Verfügung, aber wieso muss ich jedes Mal die vollen Kosten tragen, während andere Gemeinden (z.B. Perchtoldsdorf mit der „P’dorf Card“ oder Brunn am Gebirge) einen Teil der Kosten übernehmen?

Wieso übernimmt nicht die Gemeinde einen Teil der Kosten für das Semesterticket? Andere tun es doch auch!
 
Könnte man in der Früh eventuell einen zweiten sogenannten „HTL-er“-Bus organisieren und den Schülern, die nach Perchtoldsdorf fahren, somit einen Stressfaktor nehmen?

Das sind alles Vorschläge, die gewiss nicht von einem Tag auf den anderen umgesetzt werden können. Jedoch muss einmal der erste Schritt getan werden, um den Stein ins Rollen zu bringen.

Das alles sind Vorschläge, die der Gemeinde nicht allzu viele Kosten verursachen, jedoch viel zu einem attraktiven Leben für junge Menschen beitragen.