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am 24. April

Heftige Debatten rund um Kindergarten

Gaby Raß-Hubinek - Auslöser war das äußerst unsensible Vorgehen von Vizebürgermeister und Bürgermeister, die ohne Vorwarnung vor den Augen der verschreckten Kinder die Schließung des Feuerwehr-Kindergartens verkündeten. Nach unserem Artikel dazu in der aktuellen Brennnessel erreichten uns erboste Leserbriefe.

Vorweg, die eingelangten Reaktionen auf meinen Artikel "Eltern wollen ihren Kindergarten behalten" in der aktuellen Brennnessel​ können hier nachgelesen werden: Leserbriefe zu "Eltern wollen ihren Kindergarten behalten".

Schon die letzten Jahre hörten wir immer wieder im Rahmen der Ausschuss- und Gemeinderatssitzungen von Problemen innerhalb des Personals des Kindergartens am Kardinal-Piffl-Platz. Da die Gemeinde als Erhalter zuständig ist, und sich auch Eltern beschwert haben, muss sie entsprechend handeln. Darum wurde das Team Salaun bereits vor einem Jahr mit Mediation, Workshops, etc. beauftragt, um die Konflikte innerhalb des Teams der Kindergärtnerinnen zu lösen. Es hat immer wieder Termine diesbezüglich gegeben, die allerdings keinen Erfolg hatten. Die Gemeinde hat bis jetzt viel Geld in die Hand genommen, zusätzlich zu den Kosten des Teams Salaun sind weitere Kosten in der Höhe eines fünfstelligen Betrages gekommen. Da Personalia der Verschwiegenheitspflicht unterliegen, darf nicht näher darauf eingegangen werden. Die Hintergründe sind jedenfalls problematisch. 

Da der Zulauf im Kindergarten Schlossallee stetig zunimmt, während der am Kardinal Piffl Platz immer mehr abnimmt, wollte die Koalition das Problem eben so lösen, dass sie einfach den oberen Kindergarten auffüllt, indem sie den Feuerwehrkindergarten schließt und nach oben verlegt. Was mit dem Personal geschieht, ist unklar. Dagegen gab es einen Sturm der Entrüstung der Eltern, die einen Wechsel auf keinen Fall wollten. Beim Treffen mit dem Bürgermeister am 8. März und bei der Gemeinderatssitzung waren viele betroffene Eltern, die die Schließung verhindern wollten.

Wir sehen eine Schließung des Feuerwehrkindergartens nicht als Lösung der (internen) Probleme im KG am K. Piffl Platz, die es tatsächlich seit längerem gibt. Bisher wurden sie nur nicht veröffentlicht. Nicht durch die Berichterstattung, sondern durch diese Art der „Lösung“ des Problems werden zwei Kindergärten gegeneinander ausgespielt. Inwieweit die Kinder von den internen Problemen betroffen sind, können wir nicht beurteilen und haben es auch nicht getan. Wir freuen uns über jede/n, der/die zufrieden ist, aber wir wollen es für alle verträglich gestalten. Und, wir wollen beide Kindergärten erhalten.

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